Der Sitz und das Herz der freien und königlichen Stadt Varaždin befindet sich im Rathaus, dem Hauptgebäude des Hauptplatzes, der nach dem ersten kroatischen König benannt ist. Die Geschichte dieses schönen und erkennbaren Gebäudes ist lang und reich. Es ist besonders interessant, dass es seit fast 500 Jahren als Sitz der Stadtverwaltung dient.

Das Rathaus

1523 schenkte Graf Juraj Brandenburg, der damalige Besitzer von Stari Grad, seinen nächsten Nachbarn, den Bürgern der freien Königsstadt Varaždin, ein Steinhaus. Dieses wurde dann zum Sitz des Stadtmagistrats – Vorläufers des heutigen Bürgermeisters.


Das Rathaus hat sein Aussehen im Laufe der Jahrhunderte stark verändert, es wurde umgebaut und aufgewertet. Seine heutige Form, mit einem harmonischen Glockenturm in der Mitte und mit einer Mondphasenuhr, erhielt es 1791, nachdem das Vorgängergebäude im großen Varaždiner Brand von 1776 abgebrannt ist. Das Rathaus schmückt ein schöner Balkon, über dem sich das steinerne Wappen der Stadt Varaždin befindet, das seit 1464 unverändert geblieben ist. Das Wappen wurde vom großen und mächtigen König Matthias Corvinus als offizielles Symbol von Varaždin bestätigt.


Im Rathaussaal befindet sich die Miljenko-Stančić-Gedenksammlung.


Die Sammlung kann nur nach vorheriger Anmeldung beim Stadtprotokoll, Nummer: 042/402-508, besichtigt werden. Sie umfasst 22 Gemälde von Miljenko Stančić.

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Bischofspalast

1851 ließ Marija Horvat ein einstöckiges monumentaless und repräsentative Eckhaus im spätklassizistischen Stil erbauen. Sie vermachte es der Stadtverwaltung von Varaždin, um eine Stiftungsgründung für die Errichtung eines Findelhauses zu schaffen. Nach mehreren verschiedenen Funktionen dient dieses harmonische Gebäude heute als Residenzschloss der Diözese.

Erste städtische Grundschule

1779 stand an dieser Stelle ein kleines ebenerdiges Gebäude der ersten Grundschule der Stadt. 1842 wurde die kleine Schule auf Initiative des Stadtrichters Franciscus Rizmann in ein repräsentatives zweistöckiges Eckhaus umgewandelt, das schönste und harmonischste klassizistische öffentliche Gebäude dieser Zeit, an dessen Fassade die lateinische Inschrift steht: „Zum Wohle und Nutzen des Wissens“.

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Gebäude des Ersten Gymnasiums

Das Varaždiner Gymnasium, das heutige I. Gymnasium, ist älter als das Gebäude, in dem es sich heute befindet. Dieses „neue“ historistische Gebäude wurde 1870 nach dem Entwurf von H. Neumann vom Wiener Baumeister W. Weiner, zusammen mit Varaždiner Handwerkern errichtet. Die Geschichte der Schule ist nicht weniger wichtig, als das schöne und auffällige Äußere seiner Architektur. Das Gymnasium Varaždin wurde von vielen prominenten historischen Persönlichkeiten besucht, die tiefe Spuren in der kroatischen und europäischen Kultur, Wissenschaft oder im geistigen Erbe hinterlassen haben. Zum Beispiel: Ljudevit Gaj, Vatroslav Jagić, Franjo Rački, Ksaver Šandor Gjalski, Ivan Kukuljević, Gustav Krklec, Miljenko Stančić, Ruža Stančić, Ruža Baldani und viele andere. Heute gibt es in Varaždin zwei Gymnasien, die an zahlreichen internationalen Bildungsprogrammen und -projekten beteiligt sind.

Bahnhof

Mitte des 19. Jahrhunderts war Varaždin, von allen vier Seiten, von Eisenbahnstrecken umgeben, blieb selbst aber ohne jegliche Eisenbahnverbindung zu dem Rest Kroatiens und Europa. Die langfristigen Bemühungen der Stadt (einschließlich der Aktienbeteiligung, der kostenlosen Landzuweisung für den Bahnhof und die Trasse, die durch Varaždin führen würde, sowie die Bereitstellung der Ziegeln für den Bau) trugen letztendlich Früchte und im Jahr 1895 begann der Bau der Strecke Čakovec – Varaždin – Zaprešić – Zagreb. Zu dieser Zeit schuf Varaždin bessere Bahnverbindungen mit anderen Teilen Kroatiens, was zu einer stärkeren Industrialisierung der Stadt führte.


Das Bahnhofsgebäude wurde vom Varaždiner Architekten Valent Morandini entworfen. 1908 fügte er dem alten, ebenerdigen historischen Bau von 1886 zwei einstöckige Seitenrisalite von monumentalen Ausmaßen mit Jugendstil-Stilmerkmalen hinzu, die charakteristisch für sein Autorenwerk sind.

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Gebäude der Nationalbank

Das freistehende, monumentale Jugendstilgebäude, gegenüber dem Eingang des berühmten Varaždiner Theaters, wurde von seinem Erbauer Valent Morandini, Anfang des 20. Jahrhunderts ,nach einem Entwurf des Budapester Architekten Hubert errichtet. Das Gebäude ist noch immer ein Finanzinstitut.

Postgebäude

Für die Bedürfnisse des Königlichen Post- und Telegrafenamtes wurde 1902 ein repräsentatives Gebäude errichtet. Das Gebäude wurde im historizistischen Stil von der Varaždiner Baumeisterin Julija Willert erbaut. Darin befindet sich auch heute noch das Postamt.

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Hotel Istrien

Im Jahre 1912 baute der Gastwirt Novak das ehemalige Gasthaus und Wirtshaus K divljem čovjeku in ein hochwertiges und weithin bekanntes Grand Hotel Novak um. In den letzten hundert Jahren hat das einstöckige Eckgebäude im Jugendstil seinen Verwendungszweck größtenteils behalten können. Heute ist es in Varaždin unter dem Namen Hotel Istra bekannt, den es nach dem Krieg 1945 erhielt.

Synagoge

Die prächtige Varaždiner Synagoge, die Mitte des 19. Jahrhunderts erbaut und in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ausgebaut wurde, ist ein widerstandsfähiges Denkmal für die einst einflussreiche und sehr lebendige, aber heute fast vollständig ausgestorbene jüdische Gemeinde in Varaždin. Im Gegensatz zu vielen anderen Synagogen in ganz Kroatien, die während des Zweiten Weltkriegs auch Schrecken erlebten, ist diese wie durch ein Wunder erhalten geblieben. Eine Zeitlang diente sie als Stadtkino. Nach langen Jahrzehnten des Verfallens, bekommt sie jetzt endlich ihren alten äußeren Glanz wieder.


Dies ist die jüngere von zwei Synagogen in Varaždin, weil die propulsive und unternehmungslustige jüdische Gemeinde der Stadt Varaždin, die erste Synagoge schon im Jahr 1812 in der Kukuljevićeva-Straße baute.

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Der Sitz und das Herz der freien und königlichen Stadt Varaždin befindet sich im Rathaus, dem Hauptgebäude des Hauptplatzes, der nach dem ersten kroatischen König benannt ist. Die Geschichte dieses schönen und erkennbaren Gebäudes ist lang und reich. Es ist besonders interessant, dass es seit fast 500 Jahren als Sitz der Stadtverwaltung dient.

Das Rathaus

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Bischofspalast

1851 ließ Marija Horvat ein einstöckiges monumentaless und repräsentative Eckhaus im spätklassizistischen Stil erbauen. Sie vermachte es der Stadtverwaltung von Varaždin, um eine Stiftungsgründung für die Errichtung eines Findelhauses zu schaffen. Nach mehreren verschiedenen Funktionen dient dieses harmonische Gebäude heute als Residenzschloss der Diözese.

Erste städtische Grundschule

1779 stand an dieser Stelle ein kleines ebenerdiges Gebäude der ersten Grundschule der Stadt. 1842 wurde die kleine Schule auf Initiative des Stadtrichters Franciscus Rizmann in ein repräsentatives zweistöckiges Eckhaus umgewandelt, das schönste und harmonischste klassizistische öffentliche Gebäude dieser Zeit, an dessen Fassade die lateinische Inschrift steht: „Zum Wohle und Nutzen des Wissens“.

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Gebäude des Ersten Gymnasiums

Das Varaždiner Gymnasium, das heutige I. Gymnasium, ist älter als das Gebäude, in dem es sich heute befindet. Dieses „neue“ historistische Gebäude wurde 1870 nach dem Entwurf von H. Neumann vom Wiener Baumeister W. Weiner, zusammen mit Varaždiner Handwerkern errichtet. Die Geschichte der Schule ist nicht weniger wichtig, als das schöne und auffällige Äußere seiner Architektur. Das Gymnasium Varaždin wurde von vielen prominenten historischen Persönlichkeiten besucht, die tiefe Spuren in der kroatischen und europäischen Kultur, Wissenschaft oder im geistigen Erbe hinterlassen haben. Zum Beispiel: Ljudevit Gaj, Vatroslav Jagić, Franjo Rački, Ksaver Šandor Gjalski, Ivan Kukuljević, Gustav Krklec, Miljenko Stančić, Ruža Stančić, Ruža Baldani und viele andere. Heute gibt es in Varaždin zwei Gymnasien, die an zahlreichen internationalen Bildungsprogrammen und -projekten beteiligt sind.

Bahnhof

Mitte des 19. Jahrhunderts war Varaždin, von allen vier Seiten, von Eisenbahnstrecken umgeben, blieb selbst aber ohne jegliche Eisenbahnverbindung zu dem Rest Kroatiens und Europa. Die langfristigen Bemühungen der Stadt (einschließlich der Aktienbeteiligung, der kostenlosen Landzuweisung für den Bahnhof und die Trasse, die durch Varaždin führen würde, sowie die Bereitstellung der Ziegeln für den Bau) trugen letztendlich Früchte und im Jahr 1895 begann der Bau der Strecke Čakovec – Varaždin – Zaprešić – Zagreb. Zu dieser Zeit schuf Varaždin bessere Bahnverbindungen mit anderen Teilen Kroatiens, was zu einer stärkeren Industrialisierung der Stadt führte.
Das Bahnhofsgebäude wurde vom Varaždiner Architekten Valent Morandini entworfen. 1908 fügte er dem alten, ebenerdigen historischen Bau von 1886 zwei einstöckige Seitenrisalite von monumentalen Ausmaßen mit Jugendstil-Stilmerkmalen hinzu, die charakteristisch für sein Autorenwerk sind.

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Gebäude der Nationalbank

Das freistehende, monumentale Jugendstilgebäude, gegenüber dem Eingang des berühmten Varaždiner Theaters, wurde von seinem Erbauer Valent Morandini, Anfang des 20. Jahrhunderts ,nach einem Entwurf des Budapester Architekten Hubert errichtet. Das Gebäude ist noch immer ein Finanzinstitut.

Postgebäude

Für die Bedürfnisse des Königlichen Post- und Telegrafenamtes wurde 1902 ein repräsentatives Gebäude errichtet. Das Gebäude wurde im historizistischen Stil von der Varaždiner Baumeisterin Julija Willert erbaut. Darin befindet sich auch heute noch das Postamt.

Hotel Istrien

Im Jahre 1912 baute der Gastwirt Novak das ehemalige Gasthaus und Wirtshaus K divljem čovjeku in ein hochwertiges und weithin bekanntes Grand Hotel Novak um. In den letzten hundert Jahren hat das einstöckige Eckgebäude im Jugendstil seinen Verwendungszweck größtenteils behalten können. Heute ist es in Varaždin unter dem Namen Hotel Istra bekannt, den es nach dem Krieg 1945 erhielt.

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Synagoge

Die prächtige Varaždiner Synagoge, die Mitte des 19. Jahrhunderts erbaut und in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ausgebaut wurde, ist ein widerstandsfähiges Denkmal für die einst einflussreiche und sehr lebendige, aber heute fast vollständig ausgestorbene jüdische Gemeinde in Varaždin. Im Gegensatz zu vielen anderen Synagogen in ganz Kroatien, die während des Zweiten Weltkriegs auch Schrecken erlebten, ist diese wie durch ein Wunder erhalten geblieben. Eine Zeitlang diente sie als Stadtkino. Nach langen Jahrzehnten des Verfallens, bekommt sie jetzt endlich ihren alten äußeren Glanz wieder.
Dies ist die jüngere von zwei Synagogen in Varaždin, weil die propulsive und unternehmungslustige jüdische Gemeinde der Stadt Varaždin, die erste Synagoge schon im Jahr 1812 in der Kukuljevićeva-Straße baute.

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