Die feudale Festung von Varaždin, die seit der Antike Stari Grad genannt wird, ist das wichtigste historische Gebäude der Stadt. Im Gegensatz zu der, neben und um sie herum entstandenen freien Königsstadt, war die Festung das Zentrum, das Eigentum der Aristokraten, eigentumsrechtlich und rechtlich voneinander getrennt. Meinungsverschiedenheiten ihrer Bewohner mit den Bürgern von Varaždin gab es viele.
Die Festung wurde, mit Unterbrechungen, vom 14. bis zum 19. Jahrhundert erbaut. Ihr ältester Teil ist der zentrale Turm, der mit gotischen Bänken und Vordächern geschmückt und eine Seltenheit mittelalterlicher Plastik in Nordkroatien ist.

Schloss-Burg

Öffnungszeiten

Dienstag – Freitag 9.00 – 17.00

Samstag und Sonntag 9.00 – 13.00

Montags und Feiertags geschlossen.

Die langen und schwierigen Kriege mit den Osmanen veranlassten den Umbau und Ausbau der Festung zu einer Wasserburg – einem Festungschloss, das von hohen Erdwällen und einem doppelten Wassergraben umgeben war. Diese Bauarbeiten wurden von italienischen Baumeistern aus der Umgebung der Stadt Como und unter der Leitung des wichtigsten kaiserlichen Festungsbauer an der slawonischen Grenze, Domenico del Lallio, ausgeführt.

In ihrer Vergangenheit war die Burg im Besitz vieler bedeutender Adelsfamilien, wie denen des Grafen von Celje, Ivan Ungnad, Juraj Brandenburg und dem Kroaten Ban Tomo Erdödy und seinen Nachfolgern. Die Festung ging 1925 in den Besitz der Stadt über, als Varaždin das neu gegründete Stadtmuseum im Schloss Stari Grad beherbergte.

Im Schloss befindet sich heute die älteste Sparte des Museums, die kulturhistorische Abteilung, ausgestellt in stilvollen Räumen. Am wertvollsten sind die Sammlungen von Zunftgegenständen, Möbeln, historischen Porträts, Waffen, Gemälden, Uhren, Porzellan und Glas, die die Besucher, zusammen mit vielen anderen Gegenständen aus dem alltäglichen Leben des Adels und der reichen Bürger von Varaždin, noch heute, in etwa 40 Museumsräumen, sehen können. Von besonderer Bedeutung sind die Sammlungen mit Vermächtnisgegenständen zweier berühmter Persönlichkeiten aus Varaždin – des Politikers und Schriftstellers Ivan Kukuljević Sakcinski und des Sprachwissenschaftlers Vatroslav Jagić.

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Dienstag – Freitag 9.00 – 17.00

Samstag und Sonntag 9.00 – 13.00

Montags und Feiertags geschlossen.

Die langen und schwierigen Kriege mit den Osmanen veranlassten den Umbau und Ausbau der Festung zu einer Wasserburg– einem Festungschloss, das von hohen Erdwällen und einem doppelten Wassergraben umgeben war. Diese Bauarbeiten wurden von italienischen Baumeistern aus der Umgebung der Stadt Como und unter der Leitung des wichtigsten kaiserlichen Festungsbauer an der slawonischen Grenze, Domenico del Lallio, ausgeführt.

In ihrer Vergangenheit war die Burg im Besitz vieler bedeutender Adelsfamilien, wie denen des Grafen von Celje, Ivan Ungnad, Juraj Brandenburg und dem Kroaten Ban Tomo Erdödy und seinen Nachfolgern. Die Festung ging 1925 in den Besitz der Stadt über, als Varaždin das neu gegründete Stadtmuseum im Schloss Stari Grad beherbergte.

Im Schloss befindet sich heute die älteste Sparte des Museums, die kulturhistorische Abteilung, ausgestellt in stilvollen Räumen. Am wertvollsten sind die Sammlungen von Zunftgegenständen, Möbeln, historischen Porträts, Waffen, Gemälden, Uhren, Porzellan und Glas, die die Besucher, zusammen mit vielen anderen Gegenständen aus dem alltäglichen Leben des Adels und der reichen Bürger von Varaždin, noch heute, in etwa 40 Museumsräumen, sehen können. Von besonderer Bedeutung sind die Sammlungen mit Vermächtnisgegenständen zweier berühmter Persönlichkeiten aus Varaždin – des Politikers und Schriftstellers Ivan Kukuljević Sakcinski und des Sprachwissenschaftlers Vatroslav Jagić.

TURM MIT KETTENBRÜCKE

Am Eingang der Parkanlage, die die Burg umgibt, neben dem beliebten und schönen Miljenko-Stančić-Platz, befindet sich der sogenannte Turm mit Kettenbrücke, auch „Wachturm“ genannt. Dies sind eigentlich die Überreste der ehemaligen weitläufigen Verteidigungsanlage, die die feudale Festung selbst umgab und die in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts im Renaissancestil erbaut wurde. Der Wachturm diente als Unterkunft für Soldaten, aber auch als die Wohnung des Hauptmanns der Festungswache.


Während der Rest der ehemaligen Außenbefestigung der Burg Stari Grad nicht erhalten geblieben ist, blieb dieser Turm in seiner Gesamtheit bewahrt, wie auch seine Zugbrücke, die einst die Festung von der freien königlichen Stadt Varaždin trennte und sie heute, als eine der beliebtesten Attraktionen, mit der Stadt verbindet. Im Erdgeschoss des heutigen Turms befindet sich eine kleine, aber trotzdem stets aktive Galerie der Kroatischen Gesellschaft Bildender Künstler. Im ersten Stock befindet sich die Verwaltung des Stadtmuseums.

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